Besser hätte das Wetter kaum sein können: Bei strahlendem Sonnenschein startete am Sonntag um 11 Uhr der 6. Grambower Bienentag – und schon zur Eröffnung waren rund 150 Besucher dabei. Im Laufe des Tages wurde es immer voller und auf dem Gelände herrschte eine fröhliche Stimmung.
Bürgermeister Sven Baltrusch begrüßte die Gäste herzlich und freute sich über die vielen Besucher aus Grambow und den umliegenden Gemeinden. Anschließend übernahm Kreistagspräsident Thomas Grote das Wort. Er dankte besonders den engagierten Vereinen „Unser Grambow e.V.“ und dem Imkerverein „Prof. Dr. H. Friese“, die gemeinsam mit vielen Helfern den Bienentag organisiert hatten. Auch Grüße vom Landrat Tino Schomann wurden überbracht.
Wie viel Arbeit hinter so einem Fest steckt, machte Andreas Bönsch vom Verein „Unser Grambow e.V.“ deutlich. In den Tagen zuvor wurde geschrubbt, gefegt, aufgebaut und geputzt, Beete wurden auf Vordermann gebracht und alles liebevoll vorbereitet. Sein Dank galt deshalb ausdrücklich den vielen großen und kleinen Helfern im Hintergrund.
Besonders herzlich begrüßt wurden die Bienenkönigin Kathrin sowie die angereisten Gastköniginnen – darunter die neue Rapsblütenkönigin und ehemalige Königinnen aus der Lüneburger Heide. Ein schöner Hingucker, der bei vielen Besuchern für Fotos und Gespräche sorgte. Außerdem berichtete Andreas Bönsch, dass bienenfreundliche Bäume angeschafft wurden, um auch langfristig etwas für Natur und Insektenschutz zu tun.
Der amtierende Vorsitzende des Imkervereins „Prof. Dr. H. Friese“ lud die Gäste ein, am Imkerstand mehr über das Leben der Bienen, die Arbeit der Imker und natürlich über Honig und andere Bienenprodukte zu erfahren.
Karsten Fischer vom Landesimkerverband erinnerte daran, wie wichtig die Biene für Natur und Landwirtschaft ist. Nach Rind und Schwein zählt sie zu den bedeutendsten Nutztieren überhaupt. Gleichzeitig sprach er auch über die Gefahren für heimische Bienenvölker – insbesondere durch die asiatische Hornisse, die sich zunehmend ausbreitet.
Mit der offiziellen Eröffnung durch Bienenkönigin Kathrin begann anschließend das bunte Treiben auf dem gesamten Festgelände.
Und dort gab es wirklich einiges zu entdecken: Der Duft von Bratwurst, Wildwurst und Flammkuchen lag in der Luft, dazu gab es Pommes, kühle Getränke und viele Leckereien. An den zahlreichen Ständen wurden Blumen, Imkerprodukte und liebevoll hergestellte Handarbeiten aus Weide und anderen Naturmaterialien angeboten.
Auch für Kinder wurde viel geboten. Kinderschminken, Bastelangebote und die große Strohhüpfburg sorgten den ganzen Tag über für Spaß. Der Landesjagdverband informierte über heimische Tiere, der Falkner präsentierte seine Greifvögel und der Schmied und Imker Jan Ahrend zeigte traditionelles Handwerk live vor Ort.
Für die passende musikalische Begleitung sorgten zwei Interpreten, die mit ihrer Musik den Bienentag stimmungsvoll umrahmten.
Am Ende waren sich viele Besucher einig: Der 6. Grambower Bienentag war wieder ein voller Erfolg – ein schönes Fest mit guter Stimmung, interessanten Gesprächen und vielen Begegnungen. Vor allem aber zeigte der Tag einmal mehr, wie viel auf die Beine gestellt werden kann, wenn Vereine, Helfer und Dorfgemeinschaft gemeinsam anpacken.
























































