Auch in diesem Jahr vergibt der Imkerverband in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium den Titel „Bienenfreundliches Dorf“. Grambow ist für seine Imker und die zahlreichen Aktivitäten im Dorf bekannt. Daher gaben der Imkerverein „Prof. Dr. Friese“ in Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung und dem Förderverein „Unser Grambow“ ein ausführliches Konzept ab, um eventuell die Siegprämie (3.000 €) zu gewinnen. Die Siegerehrung ist am 24.08., zeitgleich zum Grambower Dorffest. Vielleicht gibt es ja was zu feiern…
Das Konzept ist auf unserer Homepage veröffentlicht.
Die Gemeindevertretung hat in Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Gemeinden des Amtes Lützow-Lübstorf folgende gemeinsame Stellungnahme zur Anhörung eingebracht: Stellungnahme
In diesem Jahr luden die Gemeinde sowie die Fördervereine „Freiwillige Feuerwehr“ und „Unser Grambow“ zum traditionellen Osterfeuer. Die Brandsicherung wurde durch Norbert Jungjohann und Michael Kessin übernommen.
Das gute Wetter spielte allen Veranstaltern und natürlich den Besuchern in die Karten. Viele konnten das Feuer genießen und sich in Gesprächen mit Mitbürgern austauschen. Schön, dass es Traditionen gibt, die unsere Bürger zusammenführt. Diese sind zu wahren. Es hat sich gezeigt, wie gut alle Institutionen und Vereine des Dorfes zusammenarbeiten. Daher gilt ein gemeinsamer Dank allen Helfern im Vorfeld, während der Veranstaltung und natürlich den Aufräumern. Besonderer Dank gilt auch unserem Gemeindearbeiter Heiko Lübbe, der stets hilfreich zur Seite stand. Ein abschließender Dank an unsere Suntje und Detlef Bolte, die als Sponsoren für unseren Osterhasen einsprangen und unsere jungen Mitbürger erfreuten.
Selbst ein kleiner Kälteeinbruch konnte die Grambower nicht vom Frühjahrsputz 2019 abhalten. Mit über 40 Teilnehmern wurden die gesteckten und mit dem Gemeindearbeiter Heiko Lübbe abgestimmten Arbeiten innerhalb von nur zwei Stunden erledigt. Festwiese, Sport- und Spielplatz wurden von Laubresten des Winters gereinigt, Bordsteine gesäubert und die Wege zum Moor, zur Schranke und zur Schäferei vom Müll befreit. Schon erschreckend was alles zusammengetragen wurde: Alte Reifen, Scherben im Gebüsch am Rodelberg oder eine Tüte voll Altglas in einem Gebüsch am Mittelweg. Gibt es tatsächlich Mitbewohner, denen unsere Umwelt so egal ist? Nach getaner Arbeit konnte die gelungene Aktion bei Gegrilltem gemeinsam ausklingen. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Teilnehmern und insbesondere bei Suntje, die uns kulinarisch unterstützte.
Einfach in den Ruhestand zu gehen, war für die ehemaligen Berufsschullehrer Almut Lüpkes und Claus Oellerking keine Option. Stattdessen wurden sie Teil des Senior Expert Service (SES) der IHK, um ihr Wissen bei Bedarf weitergeben zu können. Es kam eine Anfrage aus Uganda und so fuhren sie im letzten Dezember nach Kasese. Eine ländliche Initiative, die Rural Focus Initiative (RuFi), und eine Frauenorganisation, die Women Foundation for Development (WFD), sind zwei kleine regionale Organisationen deren Ziel es in erster Linie ist, Einkommensquellen für Frauen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation zu erschließen. So bildet die RuFI junge Frauen im Nähen und Körbeflechten aus und die WFD unterstützt Frauengruppen in den Dörfern in der Nähe von Kasese dabei, ihre landwirtschaftlichen Produkte zu vermarkten. Sie leisten ebenfalls Aufklärungsarbeit in Bezug auf Gesundheitsrisiken wie HIV, Hygiene und Familienplanung. Der Auftrag der beiden Schweriner bestand darin, den beiden ehrenamtlich geführten Organisationen dabei zu helfen, ihre Arbeit zu verbessern und sie zu ermutigen auch neue Wege zu gehen. Von ihrer Arbeit und ihren Begegnungen erzählen sie gern weiter.
Am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, lädt der Förderverein „Unser Grambow“ e.V. um 19:00 Uhr in die Bibliothek zum Vortrag über Uganda und seine Menschen ein. Almut Lüpkes und Claus Oellerking werden Bilder von dem ostafrikanischen Binnenland zeigen und von ihren Eindrücken berichten.
Meldet euch bitte bis zum 15.05. bei Andreas Bönsch an (Tel. 71 11 81), denn wir wollen mit kleinen leckeren Speisen aus Uganda auch ein bisschen das Land kosten. Eintritt frei! Über eine Spende für den Verein freuen wir uns.
Im Gespräch
Almut Lüpkes mit ugandischen Frauen Foto: Claus Oellerking