Impressionen vom „Grambower Bastelstübchen“

Heute war es soweit: Die Damen des Grambower Bastelstübchens und die Organisatorinnen der Halloween-Party taten sich zusammen, um Kindern, Eltern und Großeltern sowie weiteren Gästen die Gelegenheit zu geben, an diesem tristen Herbstsonntag im Gemeindehaus zu basteln, zu klönen und sich die bald beginnende Vorweihnachtszeit zu verschönern.

Und so wurde gemalt, ausgeschnitten, geklebt und verschönert, was das Material so hergab. So mancher „Wunschstiefel“ wurde zum Abschluss noch mit buntem Feenstaub versehen, um die Aufmerksamkeit der Wichtel und des Weihnachtsmannes noch stärker auf sich zu ziehen. Um sodann am aufgestellten Weihnachtsbaum im Foyer des Gemeindehauses aufgehängt zu werden.

Im Foyer konnten die Besucher dann auch ausgestellte Kerzen, Kränze, Tischdeko u.s.w. bewundern und sich neue Anreize für die eigene Basteltätigkeit holen. So manches Exemplar wechselte dann auch den Besitzer.

Rund 50 Personen konnte Kerstin Kusebauch, eine der Hauptorganisatorinnen, zählen. Sie und weitere 11 Frauen aus der Gemeinde hatten sich in wochenlanger Vorbereitung mit diesem Event beschäftigt.

Unser Kind ist Drei!

Der dritte Geburtstag ist ein bedeutsamer Abschnitt im Leben eines Kindes. Es wird langsam selbstständig und braucht nicht mehr die ununterbrochene Aufmerksamkeit von Mama oder Papa. Vieles kann es schon allein.
Auch unser „jüngstes Kind“ im Dorf, der Dorfladen, konnte im Oktober seinen dritten Geburtstag feiern. Aber an Selbstständigkeit ist bei ihm noch nicht zu denken.Sicher, viele schenkten ihm bisher ihre Aufmerksamkeit, hegten und pflegten es, setzten ihre Freizeit dazu ein, es voranzubringen. Dennoch tippelt dieses Kind immer noch auf unsicheren Schritten, musste schon etliche Krisen durchleben. Woran liegt es, dass unser „Grambower Kind“ einfach nicht so recht wachsen will? Ist es nicht attraktiv oder niedlich genug, dass sich ihm mehr Menschen zuwenden?
Liebe Grambower! Ihr könnt stolz sein auf Euer Kind! Es gibt nur wenige Dörfer, die das Glück so eines eigenen Kindes haben. Mit nur ein ganz klein wenig mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung ihm gegenüber, hat es die Chance, sich gesund zu entwickeln und zu wachsen. Gebt ihm diese Chance! Es wäre doch schön, wenn wir eines Tages vor einem „Erwachsenen“ stehen, der selbstständig ist, wenn wir alt sind und ihn dringend brauchen.

Heike Weiberg